Ich bin ziemlich entsetzt über das unhöfliche Benehmen des amerikanischen Präsidenten. Immerhin ist er Gast, benimmt sich aber wie ein ungezogenes Kind. Und damit stehe ich nicht alleine, erste Tweets von gestandenen Politikern fragen: Where are your manners Mr President? Aber so ist es halt, lässt man einen Rüpel gewähren, dann versteht er es als Zustimmung. Ab sofort wird er dauerhaft alle Regeln des höflichen Umgang missachten. Solche Leute verstehen keine Zurückhaltung und deshalb ist es viel besser sofort rigoros zu reagieren. Auch wenn es peinlich ist, sollte man die Grenzen zeigen, den anderen in die Schranken weisen. Wer rücksichtslos agiert, schamlos die Höflichkeit der anderen für seine Zwecke nutzt, muß sich öffentliche Zurechtweisung gefallen lassen. Egal ob jugendlicher Rowdy oder amerikanischer Präsident.

Bevor ich mich nun in Rage rede schaue ich mir lieber die Demonstranten an, die gerade lautstark in London ihren Unmut über den Besuch kundtun. Sie sind verdammt sauer, aber es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn nicht doch irgendeiner seinen Humor aktivieren konnte. Und tatsächlich, ich muß gar nicht lange suchen. Eine Londonerin reagierte auf den wohl gerade jetzt stattfindenden Teebesuch bei der Queen. Ihr Plakat ist großartig, sie bringt mich sofort zum Lachen. Thank you!